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Osterreiten

ProzessionHinrittHeimritt

Bautzen

ab Bautzen: 10:30 Uhr
in Radibor: 12:15 Uhr

ab Radibor: 14:45 Uhr
in Bautzen: 16:30 Uhr

Ralbitz

ab Ralbitz: 09:15 Uhr
in Wittichenau: 12:15 Uhr
ab Wittichenau: 15:15 Uhr
in Ralbitz: 18:00 Uhr

Wittichenau

ab Wittichenau: 09:20 Uhr
in Ralbitz: 12:00 Uhr

ab Ralbitz: 15:00 Uhr
in Wittichenau: 18:00 Uhr

Crostwitz

ab Crostwitz: 12:15 Uhr
in Schweinerden: 13:30 Uhr
ab Schweinerden: 14:15 Uhr
in Panschwitz-Kuckau: 14:30 Uhr

ab Panschwitz-Kuckau: 14:30 Uhr
in Crostwitz: 17:00 Uhr

Panschwitz-Kuckau

ab Panschwitz-Kuckau: 12:45 Uhr
in Crostwitz: 14:15 Uhr

ab Crostwitz: 15:00 Uhr
in Schweinerden: 16:30 Uhr
ab Schweinerden: 17:00 Uhr
in Panschwitz-Kuckau: 17:30 Uhr

Radibor 

ab Radibor: 11:45 Uhr
in Storcha: 13:45 Uhr

ab Storcha: 15:30 Uhr
in Radibor: 17:30 Uhr

Storcha

ab Storcha: 11:45 Uhr
in Radibor: 13:45 Uhr

ab Radibor: 15:30 Uhr
in Storcha: 17:30 Uhr

Nebelschütz 

ab Nebelschütz: 12:00 Uhr
in Ostro: 14:00 Uhr

ab Ostro: 15:30 Uhr
in Nebelschütz: 17:00 Uhr

Ostro /
Wotrow

ab Ostro: 12:00 Uhr
in Nebelschütz: 14:00 Uhr

ab Nebelschütz: 15:30 Uhr
in Ostro: 17:30 Uhr

fas fa-info

Beschreibung

Den Brauch des Osterreitens (Feldumritte) pflegen in der heutigen Zeit alle sorbisch-katholischen Pfarrgemeinden: Bautzen, Ralbitz, Wittichenau, Crostwitz, Panschwitz-Kuckau, Radibor, Storcha, Nebelschütz und Ostro.

Sie verkünden die Frohe Botschaft der Auferstehung unseres Herren Jesus Christus.

In Vorbereitung dieses Feiertages werden die Pferde geputzt, Haare geflochten und das Geschirr auf Hochglanz poliert.

Einige Reiter schmücken die Pferde mit Blumen, andere haben ein Pferdegeschirr mit Muscheln.

Eine mit Blumenornamenten verzierte Schleife schmückt den Schweif des Pferdes. Wenn diese Schleife in Schwarz-Weiß gehalten ist, bedeutet es, dass in der Familie ein Trauerfall eingetreten ist.

Der Reiter selbst ist auch festlich angezogen: mit Zylinder, weißem Hemd, schwarzer Fliege oder Krawatte, Reitstiefeln, manchmal auch weißen Handschuhen und schwarzem Gehrock begeht er würdig diesen Feiertag.

Grünes Kränzchen bedeutet, daß er das erste Mal mitreitet.
Silbernes Kränzchen bedeutet, daß er das 25. Mal mitreitet.
Goldenes Kränzchen bedeutet, daß er das 50. Mal mitreitet.

Sobald er aufgesessen ist und vom Hof reiten kann, segnet die Hausfrau mit Weihwasser die Reiter mit den Worten: “Bože žohnowanje a dobry nawrót“ – „Gottes Segen und eine gute Heimkehr“.

Vor der Kirche sammeln sich die Osterreiter paarweise. Der Pfarrer übergibt ihnen die Kirchenfahnen, die Statue des Auferstandenen und das Kruzifix. Mit den Worten: „Njesće poselstwo zrowastanjeneho Chrystusa do susodneje wosady!“ – „Reitet in die Nachbarpfarrgemeinde und verkündet: Christus ist auferstanden!“ schickt er sie auf den Weg.

Nach dreimaligem Ritt um den Kirchplatz begeben sie sich betend und singend in die Nachbargemeinde. Nach alter Sitte dürfen sich die einzelnen Prozessionen nicht begegnen. In der Nachbargemeinde werden die Osterreiter mit Kaffee und Kuchen (bei längeren Strecken auch mit Mittagessen) bewirtet. In der Heimatgemeinde wieder angekommen, klingt der Ostersonntag mit Gebet und österlichem Gesang aus.

In der Wallfahrtskirche Rosenthal feiern die Osterreiter aller Gemeinden am Osterdienstag einen Dankgottesdienst.

fas fa-square-parking

Parkplätze

Bitte nutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze in den jeweiligen Orten. Weitere Informationen erhalten Sie in den Gemeindeverwaltungen oder vor Ort.

Karte mit Kennzeichnung der Parkmöglichkeiten zu Ostern